Geschichte des Zimmerbrunnen
Zimmerbrunnen gab es früher kaum. Der Springbrunnen war eher in Gärten und Grünanlagen der oberen Schicht, bzw. in öffentlichen Anlagen verbreitet. Erst in den 80er Jahren kam er in Europa in Mode und wurde in verschiedenen Designs und Materialien angeboten. Durch die Produktion von großen Stückzahlen wurde er auch für den Normalverbraucher bezahlbar.
Aufgabe eines Zimmerbrunnens
Jeder Zimmerbrunnen ist in erster Linie ein Dekorationsstück für das Zimmer, wo er steht. Durch den ständigen Wasserumlauf erhöht sich die Luftfeuchtigkeit des jeweiligen Raumes, was insgesamt zu einer Verbesserung des Raumklimas führt.
Nach der traditionelle Chinesischen Lehre steht fliesendes Wasser für positive Energie (Qi), so dass hier ein Zimmerbrunnen empfohlen wird. Auch für Personen, die an Tinitus leiden kann das plätschernde Geräusch positive Wirkungen haben, weil damit die eigenen Geräusche überlagert werden.
Verwendung und Formen von Zimmerbrunnen
Der Gestaltung und Bauweise des Zimmerbrunnens sind heute technisch kaum Grenzen gesetzt. Er kann sehr aufwendig und fest in der Wohnung, oder dem Zimmer eingebaut sein, oder er wird fertig gekauft und dann im entsprechenden Raum aufgestellt.
Alle Zimmerbrunnen haben als Grundlage immer eine Wanne, oder Schale, worin sich das Wasser befindet. Mit Hilfe einer Pumpe wird das Wasser entweder als Fontäne , oder über Quellsteine, bzw. Quellfiguren, gepumpt. Oft wird das fliesende Wasser, oder der Quellkörper noch beleuchtet.
Empfehlenswert ist, wenn generell destilliertes Wasser Verwendung findet, weil damit die Haltbarkeit und Sauberkeit der Anlage erhöht wird.
Viele Zimmerbrunnen werden heute, besonders um Energie zu sparen, mit Zeitschaltuhren ausgestattet, so dass sie in den Nachtstunde, oder auch am Tag, wenn keiner da ist, Abgeschaltet sind.